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Seehunde hautnah ab dem Hotel Regina Maris

Seehundstation Norddeich und Waloseum

Seehunde hautnah ab dem Hotel Regina Maris

Seehundstation Norddeich und Waloseum

Die Seehundstation Nationalpark-Haus in Norddeich liegt einen kurzen Spaziergang vom Hotel Regina Maris entfernt, direkt am Ocean Wave. Sie zieht verwaiste Heuler auf und wildert sie zurück aus – das klingt nach Tierfilm, ist aber praktische Naturschutzarbeit, die man hier aus der Nähe sehen kann. Für Gäste, die sich für das Wattenmeer als Lebensraum interessieren, ist ein Besuch der naheliegendste Einstieg.

Was die Station macht

Jedes Frühjahr werden an der Nordseeküste Jungtiere gefunden, die von ihren Müttern getrennt wurden. Die Seehundstation nimmt diese Tiere auf, päppelt sie bis zur Selbständigkeit und entlässt sie im Sommer zurück ins Wattenmeer. Das Gelände kann besucht werden: große Becken mit Unterwassersicht, Fütterungen zu festen Zeiten, Ausstellungsbereiche zum Wattenmeer und seinen Bewohnern. Das ist kein Zoo, sondern eine Auffangstation mit öffentlichem Fenster – und genau das ist der Punkt.

Fütterungszeiten

Die Fütterungen sind der meistbesuchte Programmpunkt, und wer die Tiere dabei sehen will, kommt rechtzeitig. Die aktuellen Zeiten ändern sich mit der Saison; sie stehen auf der Website der Station und an der Rezeption. Bei schönem Wetter ist es voller als bei Regen, was nicht überrascht.

Das Waloseum in Norden

Rund vier Kilometer vom Regina Maris entfernt, am Ortsrand von Norden, liegt das Waloseum – die Schwestereinrichtung der Seehundstation. Zu sehen ist dort unter anderem das rekonstruierte Skelett eines Pottwals, der im Jahr 1997 vor Baltrum gestrandet war. Dazu Ausstellungen zu Walen, Vögeln und zur Geologie des Wattenmeeres. Wer Seehundstation und Waloseum an einem Tag verbindet, bekommt zwei Seiten desselben Themas. Eintritt zu beiden Einrichtungen ist im Paket „Ostfriesland aktiv“ enthalten.

Anreise

Zur Seehundstation gehen Sie in zehn Minuten zu Fuß über am Deich entlang und den Dörper Weg hinunter. Zum Waloseum fahren Sie mit dem Rad zwanzig Minuten oder nehmen die Buslinie in Richtung Norden. Die Rezeption hilft bei Fahrzeiten und Tickets.

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk ist sinnvoller als dicke Jacken: Der Wind ist meistens da, aber die Strecken sind so ebenerdig, dass man im Gehen warm wird. Eine Mütze hilft.
Wer das Wattenmeer nicht nur ansehen, sondern auch verstehen möchte, wer dort lebt, findet in Seehundstation und Waloseum zwei Einrichtungen, die genau das erklären – ohne Zoo-Atmosphäre, aber mit Nähe zum Tier.
Wer das Wattenmeer nicht nur ansehen, sondern auch verstehen möchte, wer dort lebt, findet in Seehundstation und Waloseum zwei Einrichtungen, die genau das erklären – ohne Zoo-Atmosphäre, aber mit Nähe zum Tier.